MITOCHONDRIEN - KLEINE KRAFTWERKE, GROSSE WIRKUNG
Warum gesunde Mitochondrien so wichtig sind
Der menschliche Körper besteht aus ca. 80 Billionen Zellen. Jede einzelne Zelle wiederum verfügt über eigene „Kraftwerke“, die Mitochondrien; zahlenmäßig sind dies je nach Körperzelle zwischen 1.500 und 4.000. Die Mitochondrien stellen die Energie für alle Reaktionen und Stoffwechselprozesse des Körpers zur Verfügung.

Weit verbreitet: mitochondriale Dysfunktion
Die Fähigkeit des Körpers zur effektiven Energiegewinnung wird zum einen durch den Alterungs-prozess des Menschen, zum anderen durch den Lebensstil des 21. Jahrhunderts (oxidativer und nitrosativer Stress durch Termindruck, verkürzte Schlafzeiten, Reizüberflutung etc.) stark beeinträchtigt. Heute hat jeder dritte Mensch ab 20 Jahren eine mitochondriale Dysfunktion. Chronische Erkrankungen wie z. B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, Asthma bronchiale, Bluthochdruck, Chronic Fatigue Syndrome – CFS, Burnout, Diabetes Typ II, Hormonstörungen, Migräne, Übergewicht etc. sind zu über 90 Prozent auf Energiemangel in den Mitochondrien zurückzuführen. Schlafstörungen, Infektanfälligkeit und Leistungseinbußen sind ebenfalls mögliche
Folgen von mitochondrialem Energiemangel.

Irreparabel: mitochondriale Schäden
Während des Oxidationsprozesses entstehen aggressive, hochreaktive Teilchen – so genannte Freie Radikale (ROS). Ein Übermaß an ROS schadet den zellulären Membranen und der DNS. Im Gegensatz zur gut geschützten DNS des Zellkerns ist die mitochondriale Erbsubstanz (mtDNS) viel anfälliger für Sauerstoffradikale. Die Gen-Reparatursysteme zur Wiederherstellung geschädigter mtDNS sind kaum ausgeprägt und können beschädigte Stellen nicht reparieren. Mitochondriale Schäden addieren sich demnach im Laufe des Lebens auf, die Gesamt-stoffwechselleistung der Mitochondrien sinkt. Obwohl beschädigte, überalterte Mitochondrien ständig „recycelt“ werden, ist eine aerobe Zelle, die zu viele funktionelle Mitochondrien verliert, aufgrund des fehlenden Energienachschubs nicht in der Lage, diese zu regenerieren, und stirbt. Muskelkraft, Sehstärke, Nervenleistung und Hautelastizität schwinden, die Lebenskraft des Menschen lässt nach.

Unterbrechen Sie den Teufelskrei
s!

Neue Mitochondrien entstehen durch Wachstum und Sprossung, d. h. sie „kopieren“ sich immer wieder selbst. Nun kann verständlicherweise ein beschädigtes Mitochondrium auch nur eine unvollkommene Kopie produzieren. Aus ihr wiederum entsteht später die Kopie der Kopie, die noch um ein Vielfaches schlechter ausfällt und so weiter. Hinzu kommt, dass sich beschädigte Mitochondrien schneller vermehren als unbeschädigte, weil sie kürzer sind und deshalb leichter zu replizieren. Die Zahl der unvollkommenen Mitochondrien steigt – und mit ihnen die Last des oxidativen Stresses in der Zelle, da beschädigte Mitochondrien eine größere Menge an freien Radikalen produzieren. Ein überhöhtes Maß an oxidativem Stress führt schließlich zu – richtig! – der Schädigung weiterer, bislang gesunder Mitochondrien.

 

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